Willkommen in 'Meine Garten Bilder'!

Hier kann man inne halten, genießen und träumen.
In jedem noch so Kleinen steckt was Großes drin, man muss es nur entdecken. Es vergeht kein Tag an dem ich nicht etwas Neues in meinem Garten entdecke und festhalten möchte. Alle Fotos sind in meinem Garten entstanden, mit Blick in den Garten, aus dem Garten hinaus, und manchmal im Haus. Es gibt nur wenige „Ausflüchte“, denn auch außerhalb meines Gartens ist die Welt vielfältig und bunt und ich kann nicht widerstehen, jedes Mal auf den Auslöser des Fotoapparates zu drücken. Ich wünsche allen viel Freude beim Betrachten und freue mich über reichlich Resonanz!

Sonntag, 10. März 2013

Schnee



.... im März

Wie lange müssen die Krokusse und Schneeglöckchen noch warten, 
bis sie nicht mehr vom Schnee bedeckt sind...... 
Und müssen wir dieses Jahr Ostereier im Schnee suchen....?




































Montag, 25. Februar 2013

Orchideen

    

sehen manchmal wie kleine Vöglein aus......




Die Orchideen oder Orchideengewächse (Orchidaceae) sind eine weltweit verbreitete Pflanzenfamilie.Sie werden als besonders schön angesehen, und vielen gilt die Orchidee als Königin der Blumen.Etwa 1000 Gattungen mit 15.000 bis 30.000 Arten werden von den Botanikern anerkannt.
Der chinesische Philosoph Konfuzius (551–478 v. Chr.) berichtete über ihren Duft und verwendete sie als Schriftzeichen »lán« (chinesisch ), was so viel wie Anmut, Liebe, Reinheit, Eleganz und Schönheit bedeutet. Allgemein gilt die Orchidee in der chinesischen Gartenkunst als Symbol für Liebe und Schönheit oder auch für ein junges Mädchen. Orchideen in der Vase stehen dort für Eintracht.


Das Mädchen und der Vogel
 Ein Vogel kam geflogen
Jüngst in mein Kämmerchen
Auf Flügeln, wie der Bogen
Der Iris, bunt und schön.




Er flog um mich im Kreise,
Und sang ohn' Unterlaß
So rührend, sanft und leise,
Als bät' er mich um was.




Er machte da sich immer
Um mich etwas zu thun,
Und ließ mich Arme nimmer,
Wenn ich allein war, ruh'n.




Bald tippt' er mir die Wangen,
Bald sang er mir in's Ohr,
Bald hatt' er mit den Spangen
Am Mieder etwas vor.



Mir war sein Spiel behäglich,
Und unterhielt mich sehr;
Der Vogel wurde täglich
Mir unentbehrlicher;



Und daß ich sicher wäre,
Ihn stets um mich zu seh'n,
Stutzt' ich mit einer Scheere
Ihm beide Flügelchen.

Nun war er nur noch zahmer,
Und glücklicher sein Loos:
So oft ich rief, so kam er,
Und schlief in meinem Schooß.

Er spielte manche Stunde
Um meines Mieders Rand;
Er trank mir aus dem Munde,
Und aß mir aus der Hand.

Doch während ich ihn pflegte,
Wuchs ihm sein Flügelpaar:
Und ach! zu spät entdeckte
Ich, daß er flicke war.

Er flog vor meinem Blicke
Davon, und sang im Flieh'n;
Ich kehre nicht zurücke,
So wahr ich Amor bin!

Johann Aloys Blumauer

Donnerstag, 21. Februar 2013

Macro - die kleine Welt ganz groß




Ein wenig Farbe in der dunklen Jahreszeit!



Zum Eintauchen und träumen sehr gut geeignet....



In der Natur gibt es auch Gesichter 
und diese lächeln einem zu, 
man muss sie nur sehen!




Ein Feder-Traum...



  Erahne die Sonne und Wärme....


Sonntag, 3. Februar 2013

Schnee und Frost

















Freitag, 11. Januar 2013

Licht


Wärmendes Licht

Zeige mir deine Abgründe -
und ich schenke dir meine Flügel.

Öffne deine Augen -
und ich schenke dir meine Zuversicht.

Schenke mir dein Lächeln -
und ich bewahre es.

Als wärmendes Licht für meine Seele ...





Betrachte die Einsamkeit als ein Leuchten,
ein reines Licht,
das sich aus sich selbst nährt,
außerhalb der Welt
und dennoch in ihrem Mittelpunkt.
 
Indianische Weisheit




Tropfen im Licht

Einst wahrte der Regen zum gleißenden Lichte
mit Vorbedacht Abstand. In fahlgrauem Kleid
verflossen die Tropfen zur farblosen Schichte.
Kein stiller Bewundrer, kein Freund weit und breit.

Da boten die Strahlen dem Nass auf den Zweigen,
den Gräsern der Flur einen Freunschaftsbund an.
Sie wollten der Nässe besänftigend zeigen,
wie prächtig solch enge Verbindung sein kann.

Und wahrlich, da glänzten die perlenden Bälle
wie Edelkristalle in feurigem Schein.
Die Tropfen erkannten die Sonne als Quelle
der Schönheit und gingen den Bund mit ihr ein.






Montag, 24. Dezember 2012

Weihnachten



 Der Weihnachtsengel

Die Sterne blitzen und funkeln
Wie Äuglein hell und klar;
Ein Engel schwebt zur Erde,
Bringt holde Gaben dar.

Es ist ein gütiger Engel,
Er eilt von Haus zu Haus
Und theilt mit vollen Händen
Die reichen Gaben aus.

Die Kerzen brennen und flammen
Am schlanken Tannenbaum,
Und Aepflein, roth wie Wangen,
Und Nüsse in goldnem Schaum.

Die Kinder jubeln und beten
Und wollen vor Lust vergehn;
Da hört man ein Glöcklein klingen
Und Engelsflügel wehn.

Hinauf zu den goldnen Sternen
Zum heil'gen Himmelsraum
Sieht man das Kindlein schweben,
Gleich einem schönen Traum.


M. Pilgram







Samstag, 22. Dezember 2012

Im Winter






Der Dezember

Das Jahr ward alt. Hat dünne Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.

Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.

Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, daß man's versteht.

Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.

Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.

Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht:
"Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
und du kennst deinen nicht."

Erich Kästner



















Mittwoch, 21. November 2012

Regen



Im November regnet es oft...
aber die Bäume haben noch nicht alle ihr Laub 
abgeworfen und es sieht noch recht bunt aus. 
Das sieht besonders schön aus, wenn die liebe Sonne 
sich doch noch erbarmt, ab und zu hinter 
den Wolken oder dem Nebel hervor zu schauen.

Dann funkeln die Regentropfen oft wie tausend Diamanten
und man kann dem Regen gar nicht mehr böse sein...




Graues Land
Wolken in dämmernder Röte
droh'n über dem einsamen Feld.
Wie ein Mann mit trauriger Flöte
geht der Herbst durch die Welt.
Du kannst seine Nähe nicht fassen,
nicht lauschen der Melodie.
Und doch: in dem fahlen Verblassen
der Felder fühlst du sie.

Stefan Zweig (1881 - 1942)




  
Der kleine Diamant

Welch ein Funkeln, welch ein Glanz,
ein Diamant mit der Sonne tanzt,




gehalten von der Kastanie aufgehender Blüte,
an einem Zweige jung und zart,



 sich wiegt im Winde,
wie zu einem Liede.



 
Er ist so rein, so voller Wert,
des Lebens größtes Gut.
Eine Wolke hat ihn zu uns gesandt,
den kleinen Diamant.






Tautropfen

 An einem Grashalm dicht an dicht,
Diamantenfunkeln im Morgenlicht.
Auf dem Rasen überall zu sehn,
ein strahlendes glimmen, wunderschön.





Die Wiesen mit Tautropfen bedeckt,
bis die Sonne sie gierig aufschleckt.
Der Nebel beschert uns diese Pracht,
in nur einer kühlen Sommernacht.





 Glitzernde Perlen

Glitzernde Spinnenweben.
Wiegen sich leise im Wind,
schwebend und schwankend.



Gespannt zwischen den Ästen und Blättern,
vom Regen, mit kleinen Perlen.
Schimmernd im Licht der letzten Abendsonne
glänzend und glitzernd.


Schimmernd im Licht der letzten Abendsonne
glänzend und glitzernd.
Ein Spinnennetz sanft tanzend im Wind
wärmt sich noch an den letzten Strahlen.



Mittwoch, 7. November 2012

Blümchen in der Sonne



 Ich vermisse den Sommer!!



Von meinem Blümchen

Ward ein Blümchen mir geschenket,

Hab‘s gepflanzt und hab‘s getränket.
Vögel, kommt und gebet Acht!
Gelt, ich hab‘ es recht gemacht?

Sonne, laß mein Blümchen sprießen!

Wolke, komm, es zu begießen!
Richt‘ empor dein Angesicht,
Liebes Blümchen, fürcht‘ dich nicht!

Und ich kann es kaum erwarten,

Täglich geh‘ ich in den Garten,
Täglich frag‘ ich: Blümchen, sprich,
Blümchen, bist du bös‘ auf mich?

Sonne ließ mein Blümchen sprießen,

Wolke kam es zu begießen;
Jedes hat sich brav gemüht,
Und mein liebes Blümchen blüht.

Wie‘s vor lauter Freuden weinet!

Freut sich, daß die Sonne scheinet.
Schmetterlinge, fliegt herbei,
Sagt ihm doch, wie schön es sei!