Willkommen in 'Meine Garten Bilder'!

Hier kann man inne halten, genießen und träumen.
In jedem noch so Kleinen steckt was Großes drin, man muss es nur entdecken. Es vergeht kein Tag an dem ich nicht etwas Neues in meinem Garten entdecke und festhalten möchte. Alle Fotos sind in meinem Garten entstanden, mit Blick in den Garten, aus dem Garten hinaus, und manchmal im Haus. Es gibt nur wenige „Ausflüchte“, denn auch außerhalb meines Gartens ist die Welt vielfältig und bunt und ich kann nicht widerstehen, jedes Mal auf den Auslöser des Fotoapparates zu drücken. Ich wünsche allen viel Freude beim Betrachten und freue mich über reichlich Resonanz!

Posts mit dem Label Herbst werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Herbst werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 10. November 2014

Der Fliegenpilz



"Zwei Männlein steh'n im Walde ...."

Diese zwei Fliegenpilze habe ich unlängst im Ohlsdorfer Friedhof 
unter einem großen alten Baum entdeckt. 
Die Äste des Baumes hingen zum Teil bis hinunter auf den Boden 
und waren voll mit goldgelben Blättern. Diese sieht man im Hintergrund schimmern. Die Pilze waren schon angeknabbert, haben sich mir aber in ihrer vollen Pracht offenbahrt.

Giftiger Fliegenpilz


Freitag, 29. November 2013

Frost



Der erste Frost hat sich auf meine Blumen 
nieder gelassen und sie geküsst!
Noch läuchten sie lieblich im Morgendlicht. 
War das ein tödlicher Kuss? .....



Kapkörbchen


Rose



gelbes Kapkörbchen




Kapkörbchen



Sonntag, 3. November 2013

November


Herbst


Rings ein Verstummen, ein Entfärben:
Wie sanft den Wald die Lüfte streicheln,
Sein welkes Laub ihm abzuschmeicheln;
Ich liebe dieses milde Sterben.




Von hinnen geht die stille Reise,
Die Zeit der Liebe ist verklungen,
Die Vögel haben ausgesungen,
Und dürre Blätter sinken leise. 




Die Vögel zogen nach dem Süden,
Aus dem Verfall des Laubes tauchen
Die Nester, die nicht Schutz mehr brauchen,
Die Blätter fallen stets, die müden. 




In dieses Waldes leisem Rauschen
Ist mir als hör' ich Kunde wehen,
daß alles Sterben und Vergehen
Nur heimlich still vergnügtes Tauschen. 


Nikolaus Lenau

Freitag, 27. September 2013

Spinnennetze



Der Herbst kommt unaufhaltsam. Die Nächte werden kälter, 
die Tage immer kürzer. Ein unverkennbares zeichen dass es Herbst ist, 
sind die vielen Spinnennetzte überall, wo man von der einen Seite 
zur anderen was spannen kann. Es ist interressant, wie viele 
verschiedene Sorten von Spinnenetze es gibt. Manchmal enstehen sie 
auch über Nacht, ohne das mann es merkt ... und man hat dann am 
Morgen ein Spinnen Netz im Gesicht, wenn mann eigentlich nur Wasser 
aus der regen Tonne holen will...



Das Rad Netzt hängt am seidenen Faden...




Die Spinnen sind Künstler, sie schaffen schönste Kompositionen 




und nehmen alles was sie kriegen können um sich ran zu hängen.






Mittwoch, 25. September 2013

Herbst



Herbstbild





Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.
O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.
Friedrich Hebbel


Mittwoch, 21. November 2012

Regen



Im November regnet es oft...
aber die Bäume haben noch nicht alle ihr Laub 
abgeworfen und es sieht noch recht bunt aus. 
Das sieht besonders schön aus, wenn die liebe Sonne 
sich doch noch erbarmt, ab und zu hinter 
den Wolken oder dem Nebel hervor zu schauen.

Dann funkeln die Regentropfen oft wie tausend Diamanten
und man kann dem Regen gar nicht mehr böse sein...




Graues Land
Wolken in dämmernder Röte
droh'n über dem einsamen Feld.
Wie ein Mann mit trauriger Flöte
geht der Herbst durch die Welt.
Du kannst seine Nähe nicht fassen,
nicht lauschen der Melodie.
Und doch: in dem fahlen Verblassen
der Felder fühlst du sie.

Stefan Zweig (1881 - 1942)




  
Der kleine Diamant

Welch ein Funkeln, welch ein Glanz,
ein Diamant mit der Sonne tanzt,




gehalten von der Kastanie aufgehender Blüte,
an einem Zweige jung und zart,



 sich wiegt im Winde,
wie zu einem Liede.



 
Er ist so rein, so voller Wert,
des Lebens größtes Gut.
Eine Wolke hat ihn zu uns gesandt,
den kleinen Diamant.






Tautropfen

 An einem Grashalm dicht an dicht,
Diamantenfunkeln im Morgenlicht.
Auf dem Rasen überall zu sehn,
ein strahlendes glimmen, wunderschön.





Die Wiesen mit Tautropfen bedeckt,
bis die Sonne sie gierig aufschleckt.
Der Nebel beschert uns diese Pracht,
in nur einer kühlen Sommernacht.





 Glitzernde Perlen

Glitzernde Spinnenweben.
Wiegen sich leise im Wind,
schwebend und schwankend.



Gespannt zwischen den Ästen und Blättern,
vom Regen, mit kleinen Perlen.
Schimmernd im Licht der letzten Abendsonne
glänzend und glitzernd.


Schimmernd im Licht der letzten Abendsonne
glänzend und glitzernd.
Ein Spinnennetz sanft tanzend im Wind
wärmt sich noch an den letzten Strahlen.



Donnerstag, 25. Oktober 2012

Astern



Die bunten Astern

Die bunten Astern sind wie ein Regenbogen
In den nassen Garten eingezogen,
Wie Gesichter, die schon etwas frieren.
Die großen Äpfel an den Spalieren
Die hängen wie trutzige Köpfe dort;
Bald trägt sie mein Schatz in der Schürze fort.
Der Morgen ist kalt, und die Blätter sind alt;
Bald hat die Nacht ständig die Obergewalt.
Und wenn die Astern den Garten verlassen,
Wird der Winter die Menschen anfassen.
Trag Jeder seinen Garten bei Zeiten ins Haus,
Bei einem Schatz geht der Sommer nicht aus.

 
Max Dauthendey . 1867 - 1918



Halte mich

Halt' mich morgens
halt' mich abends,
halte mich
in Deinem Arm.
Halt' mich jetzt
und halt' mich lange,
halt' mich sanft,
und halt 'mich warm.